Wer sich mit Peptide beschäftigt und eine Seite mit den wesentlichen Informationen sucht, ist hier richtig: Definitionen, Kontext, Studienlage und wiederkehrende Fragen.
Geprüft am 2026-08-01. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
Ein Stamm ist abholzig, wenn die Abnahme des Stammdurchmessers auf einen Meter Stammlänge mehr als einen Zentimeter beträgt. Bei einem abholzigen Stamm fallen im Sägewerk viele Schwarten an, und das Holz hat vor allem eine verringerte Biegefestigkeit, da vermehrt Fasern durchgeschnitten werden. Typisch ist etwa die Abholzigkeit der Fichten in Freistand (in Unterscheidung zur Tanne), weshalb sie im Verbandsschluss ausgebaut werden muss. Die Rundholzausnutzung bzw. die Ausbeute eines Sägewerks wird durch den Zopfdurchmesser, die Länge und die Abholzigkeit beeinflusst.
Quellen: de.wikipedia.org
Drehwuchs ist eine innere Verdrillung des Stammes. Dieses verdrillte Wachstum kann die Standfestigkeit eines Baumes verbessern. Drehwuchs findet sich daher vor allem bei Bäumen, die besonders intensiven Bewindungsverhältnissen ausgesetzt sind. Dies ist zum Beispiel in Küstenlagen oder in Hochgebirgszonen der Fall. Die meisten Hölzer sind in gewissem Maß natürlich immer leicht drehwüchsig, als Holzfehler gilt nur abnorm starker Drehwuchs. Der Fehler äußert sich in werfendem Flachholz und drehenden Balken, weil sich die inneren Spannungen im Holz beim Trocknen lösen. Diese können enorme Kräfte entwickeln und sogar sauber ausgeführte Holzverbindungen sprengen. Typisch stark drehwüchsig ist die Kastanie, wobei die Rosskastanie in der Regel rechtsdrehend und die Esskastanie linksdrehend wächst. Ebenfalls neigt die Lärche stärker zu Drehwuchs als andere Nadelbäume.
Quellen: de.wikipedia.org
==== Faserabweichung (Wechseldrehwuchs) ==== Wechseldrehwuchs ist eine bei verschiedenen Tropenhölzern (z. B. Cumarú, Massaranduba, Lapacho) vorkommende arteigene Struktur. Sie entsteht durch eine ein bis acht Zentimeter breite, im wechselnden Drehsinn spiralig um die Stammachse (Markröhre) laufende Schichtung der Zellen. Da von Schicht zu Schicht die Richtung der Zellachse wechselt bzw. sich kreuzt, heben sich die Spannungen im Schnittholz weitgehend auf. Bei radialem Anschnitt entstehen Flächen aus Streifen mit unterschiedlich gerichteten Zellen. Hierdurch wird eine wechselnde Reflexion des Lichtes erzeugt, die einen Wechsel von matten und glänzenden Streifen hervorruft. Wechseldrehwuchs schränkt nicht die Verwertung des Holzes ein. Es kann sich beim Bearbeiten allerdings nachteilig durch eine streifige Widerspänigkeit (Ausreißen) und durch ein stärkeres Verziehen bei Seitenbrettern geringer Dicke auswirken.
Quellen: de.wikipedia.org
==== Wimmerwuchs ==== Wimmerwuchs nennt man in der Längsrichtung nicht gerade verlaufende Jahresringe ohne sonstige Schäden. Sie ergeben ein unruhiges Maserungsbild und führen zu schlecht hobelbarem Holz. Sie sind nur bei manchen Hölzern ein Holzfehler im eigentlichen Sinne, bei anderen kann Wimmerwüchsigkeit auch modisch werden und kurzfristig zu höherem Preis führen.
Quellen: de.wikipedia.org
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